Popkulturelle Formate und der Medienkonsum im digitalen Zeitalter beeinflussen die Wahrnehmung von Performance und Live Art. A provocation pure and simple beschäftigt sich mit ikonischen Bildern, die den digitalen Medienalltag prägen. Auf-, Ab- und Überblendungen, Tricks und Special Effects bestimmen Lesart und Bedeutung des Gesehenen.
Die Postproduktion ist also nicht nur für die finale Form des Bildes verantwortlich, sondern für den Effekt, den jene auf die BetrachterInnen hat.
Die Nachwuchshoffnung Anat Eisenberg untersucht in ihrer Arbeit, wie Performance und Live Art auf diese Medienrealität reagieren und was Effekt und infolgedessen Affekt im Theater ausmacht. Sie lässt Livebilder gegen nachbearbeitete Bilder antreten, um festzustellen, ob die genormte Verpackung siegt. Ein Versuch der Rückeroberung des Publikums aus dem harten Griff des Mainstream.
Konzept & Regie Anat Eisenberg Choreografie Saga Sigurdardottir Performance Saga Sigurdardottir, Dani Brown Dramaturgie Dani Brown Lichtdesign Benjamin Schalike Dank an Lito Walkey, Mirko Winkel, William Collins, Martin Miotk
Eine Produktion von AllExclusive productions. Die Produktion wurde am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz – Pilotprojekt Tanzplan Berlin entwickelt.
Festivalpass 56,-/34,- ermäßigt
Tagesticket 15,-/9,- ermäßigt
Einzelticket 13,-/7,- ermäßigt