Sie ist erst 18 Jahre jung und revolutioniert bereits die Auffassung von Mode in Österreich.
Agnes Aistleitner präsentiert die erste Kollektion ihres Labels GLOBALCITIZEN in der Wiener base-level Galerie im Rahmen eines Kunstprojekts, bei dem Generationen und Kulturen zusammenwirken:
Am 31. Mai 2012 fällt der Startschuss für die dreiwöchige Ausstellung, die in Kooperation mit dem etablierten Modefotografen Michael Dürr und dem ägyptischen Graffiti-Künstler Adham Bakry zu einer multimedialen Modeinstallation mit Botschaft herangewachsen ist.
Dürr rückte die Kollektionsteile fotografisch ins rechte Licht und zeigt Aufnahmen sowohl in großformatigen Prints als auch in einer Cinema Photographique - Show; ein Projekt des Fotografen, das er als „Wanderkino für Modefotografie“ bezeichnet, und mittlerweile als fixer Bestandteil der österreichischen Mode-Eventszene zu sehen ist.
Bakry unterstreicht mit seinen Graffitis die Gedanken, die hinter der Kollektion „No 1“ stecken: Als Inspirationsquellen dienten der Designerin die politischen Ereignissen des arabischen Frühlings.
„Die Veränderungen im arabischen Raum haben mich von Anfang an fasziniert. Ich finde die Courage dieser jungen Menschen bewundernswert, sie hat mich dazu inspiriert, etwas zu verändern, den Begriff Mode zu dehnen und weitgehend neu zu definieren. Dabei ist mir der Austausch und die Zusammenarbeit mit Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen wichtig.”, so Aistleitner..