Am 21. März ist wieder Donnerstag!

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Donnerstag 21. März 2019
21. März 2019
Do
18:00
Am 21. März ist wieder Donnerstag!

Am 21. März ist wieder Donnerstag! Es ist unser 22. Do-Date und es wird wieder heißen:

“Wir sind jetzt zusammen!”

Und diesmal, am Internationalen Tag gegen Rassismus, auch:

“Good Night White Pride!”

Wie kommt es, dass diese Regierung so harmonisch wirkt? Das teuflische Bild der Harmonie ist leicht erklärt: Schwarz und Blau vereinen sich in rassistischer Spaltung und schamloser Bereicherung. Die ÖVP verteilt nach oben, die FPÖ tritt nach unten, beide gemeinsam treiben einen Keil zwischen die, die wenig und jene, die ohnehin nichts haben.

Diesen und jeden anderen Donnerstag zeigen wir, dass Rassismus immer verurteilt werden muss – egal wer ihn re-/produziert.

Während die FPÖ ihren aggressiven Rassismus besonders gern in antimuslimischen Hassreden in die Welt schreit, beteiligt sich die ÖVP auf gutbürgerliche Weise an der Spaltung der Gesellschaft. Kredenzt wird ein Familienbonuszuckerl für die Mittelschicht und Steuergeschenke für die Reichen. Die Arbeitenden trifft der 12-Stunden-Arbeitstag und die 60-Stunden-Arbeitswoche. Statt Mindestsicherung gibt’s wieder Sozialhilfe, denn wer arm ist, ist selber schuld und die Kinder der Armen sind eben weniger wert.

Zur guten Vermarktung ihrer menschenfeindlichen Politik bedient sich diese Regierung dabei der hier längst etablierten rassistischen Ideologien und Strukturen und behauptet, die Ängste ernst zu nehmen, die sie ständig schürt.

Dem treten wir entschieden entgegen, denn:

Rassismus spaltet! Rassismus tötet!

2018 wurden 4660 Personen aus Österreich abgeschoben. Unter den Abgeschobenen waren geflüchtete Personen sowie erwerbsarbeits- und wohnungslose Menschen aus den europäischen Nachbarstaaten. Das ist ein brutaler Krieg gegen alle, die als arm und/oder “anders” gesehen werden.

“Wir sind jetzt zusammen!” heißt gemeinsam gegen Rassismus, Sexismus, Armutsproduktion, LGBTIQ- und Behinderten-Feindlichkeit auf die Straße zu gehen. Es heißt aber auch, dass diejenigen unter uns mit vielen Privilegien, diese reflektieren, aufhören, den Ton anzugeben, zurücktreten und gemeinsam mit anderen weniger Privilegierten von uns, um eine radikale Veränderung der Verhältnisse, um Selbstbestimmung und Privilegien für alle kämpfen.

Wir treffen uns am 21. März um 18 Uhr an der Ecke Schlachthausgasse/Viehmarktgasse in unmittelbarer Nähe der U3-Station Schlachthausgasse, um dort und mit der nachfolgenden Demonstration ein deutliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Den Regierenden, Mitläufer*innen und Nutznießer*innen werden wir diese Woche ausrichten:

“Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller solidarisch gegen Rassismus kämpft!”

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