Alexander Kluge: Nachts träumen die Kulissen von ungesehenen Bildern
Zeitgenössische Kunst Video Theater Ausstellung
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Im Prospekthof des Atelierhauses der Akademie inszeniert Alexander Kluge eine Ausstellung, die der Idee einer Theateraufführung folgend Videostationen als Akteurinnen einsetzt und einen transhistorischen Bühnenraum für multiperspektivische Denkbewegungen offeriert, in deren Mitte das Werk Sphinx Opera von Katharina Grosse steht.
Gipsabgüsse aus der Glyptothek der Kunstsammlungen der Akademie der bildenden Künste Wien: Hera, Herakles, Homer, Medusa und Septimius Severus
Im Prospekthof, einem ehemaligen Kulissenlager, inszeniert Alexander Kluge eine Ausstellung, die der Idee einer Theateraufführung folgend Videostationen als Akteurinnen einsetzt und einen transhistorischen Bühnenraum für multiperspektivische Denkbewegungen mit zahlreichen Kooperationen offeriert, in deren Mitte das Werk Sphinx Opera von Katharina Grosse, entstanden in Zusammenarbeit mit Alexander Kluge, steht.
In einer „zerrissenen Welt“ brauchen wir den Möglichkeitsraum, den „Den Konjunktiv der Bilder“, findet Alexander Kluge. In der Ausstellung geht es um Pegasus, das Wappentier der Poetik, geboren aus dem Blut des abgeschlagenen Kopfes der Medusa, um Fortuna, „die Wetterfahne Glück“, um Homers Bericht vom verbrannten Troja und um den rasanten Gestaltwandel der Macht den wir heute mit zeitgenössischen Cäsaren erleben. Als tröstender Ton wirkt das Wiener Theater der plebejischen Öffentlichkeit. Dessen Thema heißt „Tod und Heiterkeit“. Es geht nie um bloß eines der beiden.
Parallel zur Ausstellung findet im Österreichischen Filmmuseum von 22.1.–25.2.2026 eine große Retrospektive des filmischen Werks von Alexander Kluge statt.
Szenografie: Lina Eberle
Kuratiert von Ingeborg Erhart
Produktion: Sofie Mathoi
Team Kluge: Barbara Barnak, Leonard Kluge, Cristian Stampfl
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Filmmuseum Wien.