Adam Cohen

Bildende Kunst Fotografie Eröffnung Ausstellung
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1 Termin im Archiv
bis Samstag 24. Mai
29. April 2014 -
Sa 24. Mai 2014
19:00
Adam Cohen

Eröffnung:
Dienstag, 29. April 2014, 19.00 Uhr
Der Fotograf ist anwesend.

Adam Cohen wurde in New York City, West 24th, im Stadtteil Manhattan geboren. Als Baby und Kleinkind war er ständig von Hochhäusern und Wolkenkratzern umgeben, zu denen er hinauf blickte; als befände er sich am Grund einer Schlucht oder eines tiefen Ozeans.
Solche Plätze, die es für Adam Cohen nur in Städten gibt, sind noch immer allgegenwärtig und rufen auch jetzt noch in ihm mythische und unglaublich reale Gefühle hervor.
Als er viele Jahre später dann in denselben Straßen New Yorks stand und zunächst mit einer Leica und dann mit einer Reihe von kleinen Super-8- Filmkameras arbeitete, war alles wieder präsent. Die Zeit selbst wirkte wie eine magische Kraft, dunkel und geheimnisvoll sich gleichermaßen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bewegend, intim und unglaublich weit weg zugleich.
Adam Cohen kam zu der Erkenntnis, dass ein Foto allein nie ausreichen würde, da er die Zeit in dieser Form nicht einfangen konnte, daher musste er Filme machen.
Seither versucht er in dieser Art und Weise zu arbeiten - er lebte in vielen Städten, dreht Filme und printet dann aus seinen Filmen Standbilder, die sich bewegen.
Von New York nach Havanna, Istanbul, Lodz, Barcelona und Berlin arbeitet er in der Hoffnung, Bilder aus seinem Leben zu erfassen und sie festzuhalten auch wenn es nur flüchtige Momente sind, bevor sie wieder verschwinden.
Nach einer Fotografieausbildungen am International Center of Photography in New York und bei Espace Photo St. Cyprien in Toulouse lebt er nun schon seit einigen Jahren in Berlin. Seine Vorliebe gilt Städten, in denen er Erinnerungen, Vergessenes und Geschichte aufspüren kann. Neben Filmausstrahlungen in den USA (Sundance Channel und Public Broadcasting Service) und in Deutschland (WDR TV Köln), wurden seine Fotografien in Einzelausstellungen u.a. in Frankreich, Italien, Polen, USA gezeigt. 2012 gewann er gemeinsam mit Lorenzo Castore als Direktor den „Golden Frog“ (1. Preis) für den besten Kurz-Dokumentarfilm für den Film “No Peace Without War”, weitere zu erwähnende Kurzfilmprojekte sind „Blind Grace“ (1973) und „Fire of Time“(2000).

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