A drop, a vein, a step, a sigh

Anne Glassner, Marit Wolters
Zeitgenössische Kunst Ausstellung
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2 Termine
Donnerstag 24. September
24. Sep.
Do
18:00
Eröffnung bis 21:00
A drop, a vein, a step, a sigh
Freitag 25. September - Samstag 31. Oktober
Fr 25. Sep. -
Sa , 31. Okt.
Ausstellung
A drop, a vein, a step, a sigh

Der Ausstellungstitel bezieht sich auf die Verbindung vom Material des Pavillon* zum Körper. A drop für das Wasser der Pools. A vein vor allem für die Maserung im Stein, aber auch die Adern im Körper. A step nimmt die Bewegung der Performance auf. Und a sigh verbindet wieder den Körper mit dem Material des Pavillon (die Leere zwischen den Wänden und die Luft, die durch den offenen Baukörper zirkuliert - und auch in den Skulpturen in Form von tausenden Bläschen eingeschlossen ist).

Die Ausstellung im projektraum viktor bucher kann gesehen werden als Folgeprojekt zur künstlerischen Intervention Lost Limits von Anne Glassner u. Marit Wolters im Mies van der Rohe Pavillon in Barcelona (18.9.-5.10.2025), welche im Rahmen des Barcelona Gallery Weekend und SWAB in Barcelona stattfand.

Die künstlerische Intervention „Lost Limits“ erkundet den Mies-van-der-Rohe-Pavillon aus einer Perspektive, die darauf abzielt, sowohl physische als auch konzeptionelle Grenzen aufzuheben.

Die Künstlerinnen Anne Glassner (Bildende Künstlerin und Performerin) und Marit Wolters (Bildhauerin) – die bereits bei der Neuinterpretation moderner Architektur in der Villa Tugendhat zusammengearbeitet haben – nutzen den Pavillon als Experimentierraum.

Die Arbeiten von Marit Wolters treten in einen Dialog mit den Orten, die sie einnehmen, und erforschen und würdigen dabei das innewohnende Potenzial der Materialien. Anne Glassner wiederum konzentriert sich auf alltägliche Gesten und Rituale und verwandelt Routine in ein neues Feld der Beobachtung und Sinnstiftung.

Durch die Verbindung ihrer jeweiligen Sprachen und Perspektiven laden die beiden Künstlerinnen dazu ein, Zeugen und Teil der Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Sphären zu werden – zwischen Wohnraum und Ausstellungsraum, zwischen Privatem und Kollektivem, zwischen Kunst und alltäglichen Gesten.

Skulpturen aus Porenbeton, gefertigt unter Verwendung jenes Wassers, aus dem sie gleichsam hervorgehen, verschmelzen mit dem Travertin, der das Wasserbecken rahmt. Kleidungsstücke, die eine eher häusliche Atmosphäre vermitteln – typisch für ein Zuhause, nicht für einen Pavillon –, lassen die Trägerinnen dank ihrer tarnmusterartigen Marmorierung mit der Architektur verschmelzen.

„Lost Limits“ lässt die Gegensätze zwischen Präsenz und Absenz, zwischen Privatem und Ausstellungsraum, zwischen Innen und Aussen sowie zwischen Architektur und Natur verschwimmen.

*Mies van der Rohe Pavillon, Mies van der Rohe Foundation, Barcelona

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