A Bestiary: Adrien Tirtiaux

Bildende Kunst Zeitgenössische Kunst Eröffnung Kunstausstellung
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Dienstag 27. März 2018
27. März 2018
Di
19:00
A Bestiary: Adrien Tirtiaux
Demonstrationsraum der Studierenden der Akademie der bildenden Künste Akademie - Aula Schillerplatz 3 1010 Wien

Eröffnung | 20.05.2008
Ausstellungsdauer | 21.05.2008 - 23.05.2008
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, 1010 Wien, Aula

Täglich 11.00 - 18.00 h | Eintritt frei
A Bestiary | Adrien Tirtiaux © Adrien Tirtiaux: “Milano”, 2005, Fotografie, 10 x 13 cm

Eröffnung, 20.05.2008, 19.00 h
Adrien Tirtiaux
im Gespräch mit Sabine Folie, Direktorin der Generali Foundation (angefragt)

Tirtiaux’ performative Interventionen sind distanzierte Inszenierungen, in denen sich die Orte und Situationen ihrer Präsentation wiederfinden. Mit leisen Veränderungen auf visuelle Bedingungen reagierend, zielt er darauf ab, Phantasie und Verspieltheit mit der Aufdeckung von Bilder und Environments hervorbringenden Mechanismen ins Gleichgewicht zu bringen. In “Auprès de mon arbre” (2007) verwandeln mehrere Farbschichten und eine Spiegelkonstruktion das Fundament eines Aufzugs, das in eine Galerie mit einem auf einen dunklen Hof geöffneten Fenster hineinragt, in einen Baum und einen Schirm voller Sonnenlicht, welche den Eindruck eines Parks entstehen lassen. Für “It’s A Long Way To The Sea” (2006), eine aus einer ans Absurde grenzenden Performance entstandenen Arbeit, baute Tirtiaux eine während eines Aufenthalts in Groningen bewohnte Hütte so zu einem White Cube um, dass dieser tagelang auf einem typisch holländischen Kanal schwimmen konnte. Für die gegenwärtige Schau hat der Künstler die für Ausstellungen traditionellen Präsentationselemente verborgen, um den Besucher mit einem Kompendium von Tieren zu konfrontieren – eine ironische Strategie, deren Bildregeln den Grundformen der Präsentationselemente rational folgen, indem sie diese mit Tieren ähnlicher Größe vergleichen. Um einer möglichen Anpassung vorzubeugen und die Logik der Verkörperung zu unterlaufen, wird etwa ein Fernsehschirm zu einem Affen, und in dem Spiel, das Präsentationselemente mit Kunstwerken zu Paaren koppelt, transformiert die Einbildung “neutrale” Werkzeuge, was zeigt, wie geistesabwesende Kindlichkeit Kunst hilft, der Legitimierung der Institution zu entgehen. (DB)

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