1,01
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1,01 ist die erste gemeinsame Ausstellung der dänischen Künstler Ata Sander (*2003, École des Beaux-Arts de Paris) und Vilmer Engelbrecht (*2000, Kunstakademie Düsseldorf). Initiiert und kuratiert wird sie von Leon Janowski, freier Kurator sowie in der Galerie Thaddaeus Ropac in Paris tätig. Unterstützung erfährt die Schau von Bezirkskultur Margareten.
Ausgehend von Kazimir Malevichs Ausstellung 0,10 von 1915 – jenem Nullpunkt, an dem die Gegenstandslosigkeit in der Kunst ihren Anfang nahm – entwickeln Sander und Engelbrecht eine ortsspezifische Praxis in der Pfarrkirche Auferstehung-Christi in Wien-Margareten.
Der Kirchenraum - 1971 nach Plänen des Architekten Josef Vityska erbaut - wird als vorgefundenes Bildprogramm begriffen und damit von den Künstlern weder neutralisiert, noch vereinnahmt. Mosaike, Fresken und das Interieur werden durch skulpturale, malerische und installative Eingriffe unterstrichen; für Kunstfreunde ebenso wie für Kirchenbesucherinnen erschließt sich der Raum dadurch neu und lässt auf ein Erleben der besondern Intensität hoffen.